Reisegedichte


Auf meinen Reisen entstehen viele besondere Momente. Manche bringen mich zum Lachen. Andere berühren mich. Am Ende einer Reise fasse ich das gemeinsam Erlebte gerne in einem Gedicht zusammen. So werden aus vielen kleinen Augenblicken, Erinnerungen, die bleiben.

Die Reisegedichte sind nach ihrem Entstehungsdatum geordnet – das neueste steht jeweils zuoberst.


September 2026

Die Märchenschlösser der Loire

Am Morgen voller Vorfreude losgefahren,
gespannt auf alles Schöne, das wir bald erfahren.
Vor uns lagen Schlösser, Geschichten, Träume fein,
und schon bald tauchten wir ins Abenteuer ein.

Vorbei an Basel und Mulhouse ging unsere Fahrt,                 
durchs Burgund, wo viel Schönes auf uns wart’.
Die Landschaft wechselte, der Alltag blieb zurück,
vor uns lag eine Reise voller Augenblicke und Glück.

Peter brachte uns durch manchen Kreisverkehr,
durch Stadt und Land und manchen Kilometer mehr.
Er fuhr uns sicher, ruhig und Stück für Stück,
dafür gebührt ihm Dank auf diesem Weg zurück.

Am Abend gab’s im Hotel dann keinen Lift,
wir mussten Koffer schleppen, das war Pflicht.
Wir nahmen’s mit Lachen, die Schritte zählten mit,
und sanken ins bequeme Bett, erschöpft, doch fit.

In Fontainebleau begann die Reise sacht,
wo alte Mauern erzählen von Glanz und Macht.
Hier durften wir zum ersten Male staunen,
und hörten längst vergang’ne Zeiten raunen.

In Blois begegneten sich Zeit und Raum,
aus vielen Epochen wuchs ein Königstraum.
Was Menschen bauten, blieb nicht einfach steh’n,
auch unser Leben darf sich weiterdreh’n.

Isabelle mit unserer Fahne stets voran,
zeigte uns, was eine angehende Reiseleiterin alles kann.
Die Bewerbung eigentlich schon geschrieben,
wir würden sie wohl alle auch gleich lieben.

Dann lag Chambord vor uns, gewaltig und weit,
so riesig und mächtig, zu allem bereit.
Die Doppeltreppe führte auf und nieder,
zwei Wege trennten und begegneten sich wieder.

Dann Pferde im Galopp, welch Kraft und Schwung,
bei diesem Schauspiel fühlten wir uns alle jung.
Die Reiter zeigten Können, Mut und Geschick,
und ernteten damit manch bewundernden Blick.

In Cheverny wurde alles fein und still,
ein Schloss, das nicht nur staunen lassen will.
Hier war Geschichte plötzlich nah und klein,
fast meinte man, noch heute Gast zu sein.

In Beauregard blickten Gesichter uns an,
von Menschen, deren Zeit schon längst begann.
So manches Gesicht erzählte aus vergangener Zeit,
von Träumen, Schicksalen, von Freud und Leid.

Der hinkende Reto, der musste nicht mehr geh’n,
der Schlossherr höchstpersönlich hatte ihn geseh’n.
Mit Evelyne und Barbara ging’s im Auto zurück,
so endete der Schlossbesuch mit ganz viel Glück.

Ganz friedlich glitten wir dahin auf der Cher,
nur der Reiseleiter liebte Worte gar zu sehr.
Er beschallte uns munter, erklärte dies und das,
und sorgte damit unfreiwillig für manchen Spass.

Dann Chenonceau, so anmutig und fein,
ein Märchenschloss, gespiegelt im Sonnenschein.
Geprägt von starken Frauen, von Liebe und Leid,
erzählt es ihre Geschichten bis in unsere Zeit.

Die Weindegustation – riechen, kosten, geniessen,
und manch guter Tropfen liessen sie fliessen.
Fünf Weine der Loire, mal kräftig, mal fein,
so durfte französische Lebensfreude sein.

Im Clos Lucé durften wir weiter träumen,
von Leonardos Ideen in alten Räumen.
Sein Geist erzählt uns bis zum heutigen Tag:
Bleib neugierig und frag, solang du fragen magst.

Und schliesslich Paris, der Louvre, welch ein Ziel,
Kunst und Geschichte, fast schon zu viel.
Die Mona Lisa lächelte geheimnisvoll und fein,
und lud uns ein, noch etwas tiefer zu sein.

Auf der Seine zog Paris an uns vorbei,
die Stadt lag vor uns leuchtend, gross und frei.
Noch einmal schauen, schweigen und geniessen,
und all die Bilder tief ins Herz einfliessen.

Am Abend dann die Brasserie, französisch und fein,
bei gutem Essen durfte es gemütlich sein.
Wir plauderten, lachten und genossen die Zeit,
ein schöner Tagesausklang voller Herzlichkeit.

Dann führte uns Peter durch Paris bei Nacht,
die Champs-Élysées erstrahlten in voller Pracht.
Vorbei am Arc de Triomphe, im Lichtermeer,
so fiel der Abschied von Paris besonders schwer.

Beim letzten Frühstück Geduld war gefragt,
in langen Kolonnen wurde nicht verzagt.
Für Kaffee, Brot und Gipfeli brauchte es Zeit,
doch irgendwann waren auch wir zur Abfahrt bereit.

Nun führt der Weg uns wieder heimwärts fort,
doch manches bleibt bei uns von jedem Ort.
Denn Reisen heisst nicht nur, die Welt zu sehen,
es heisst auch, ein Stück verändert heimzugehen.

Wir haben gestaunt, gestaltet und geträumt,
haben keinen Augenblick versäumt.
Wir haben vertieft und Spuren hinterlassen,
Erinnerungen, die sich kaum in Worte fassen.

Wir waren eine Gruppe, eine Gemeinschaft das auf Zeit,
jeder mit seinen Themen, Freuden und auch Leid.
Wir haben unterstützt, geholfen und mitgetragen,
und waren füreinander da an diesen Tagen.

Wahre Grösse misst sich nicht in Zentimetern allein,
sie zeigt sich in Lebensmut & inn’rem Sonnenschein.
Wer seinen Weg mit Mut und Lebensfreude geht,
dem gebührt Respekt, weil Grösse eben da entsteht.

Denn auch das Leben gleicht wohl einem Schloss,
mal schlicht und leise, manchmal stolz und gross.
Wir bauen weiter, was auch immer war,
mit jedem neuen Tag, mit jedem neuen Jahr.

Die Schlösser bleiben nun an ihrem Ort,
doch ihre Geschichten tragen wir mit fort.
Und was von dieser Reise in uns bleibt,
ist eine Spur, die still im Herzen weiterschreibt.

So sage ich danke, es war wunderbar,
für all die schönen Stunden mit unserer Schar.
Bewahrt euch die Erinnerungen an diese Zeit,
und tragt ein Stück der Loire im Herzen weit.

Ich freu’ mich auf ein Wiederseh’n,
vielleicht darf’s früher als gedacht gescheh’n.
Bis dahin wünsche ich euch von Herzen Glück,
und denk an uns’re schöne Reise gern zurück.

August 2026

Mit dem Nostalgiezug durch die Eifel

Am Donnerstag sind wir voller Vorfreude los,
und mit jedem Zustieg wurde unsere Runde gross.
In Basel war’n wir schliesslich alle an Bord,
und gemeinsam ging die Reise ‘gen Norden fort.

Ein Kafi, ein Schöggeli, viel Wasser bei der Hitze,
und in den Pausen suchten wir die schattigsten Sitze.
Doch auch das Turnen im Bus musste sein,
und brachte neuen Schwung in Arm, Rumpf und Bein.

Den Alltag haben wir ganz losgelassen,
um Neues zu entdecken und Erinnerungen zu fassen.
Viele Kilometer führten uns zum Ziele hin,
bis Höhr-Grenzhausen sagte:
«Jetzt seid Ihr im Westerwald drin».

Am Freitag der Rhein, wenig Wasser, viel Stein,
doch irgendwann wird Regen seine Rettung sein.
Die Hunsrückbahn führte uns durch Wald und durch Tal,
und die steile Zugfahrt war wirklich speziaal.

In Andernach haben wir die Kraft der Erde geseh’n,
durften mit dem Schiff hinaus zum Geysir geh’n.
Und als das Wasser hoch in den Himmel schoss,
war unser Staunen wirklich riesengross!

Am Samstag lag Burg Eltz versteckt im grünen Wald,
mit Türmen und Erkern, stolz und jahrhundertealt!
Über achthundert Jahre Geschichte gab es zu seh’n,
und liessen die Vergangenheit für uns aufersteh’n.

Auch der Turnverein war da, gemeinsam vereint,
für unsere ganze Truppe hat die Sonne gescheint.
Weschu sass im falschen Bus, wer hätt’ das gedacht?
Ach, was haben wir gemeinsam gelacht!

Dann hat der Vulkan-Express auf uns gewartet,
und unsere kleine Zeitreise wurde gestartet.
Nicht möglichst schnell, denn der Weg war das Ziel,
und plötzlich bedeutete Langsamkeit viel.

Die Fenster klemmten, die Luft war heiss,
im Vulkan-Express floss so mancher Schweiss.
Die Touristen kaperten unsere Sitze, welch ein Schreck!
… doch kaum geklärt, war’n sie zum Glück schon weg.

Auf schmaler Spur ging’s hinein in die Eifel,
an ihrem besonderen Zauber gab’s keinen Zweifel.
Der kleine Zug keuchte die Hänge hinauf,
um Kurven und Kehren nahm er den Lauf.

Dann hat Maria Laach uns herzlich empfangen,
wo seit fast tausend Jahren die Glocken erklangen.
Die vielen Bücher beeindruckten uns sehr,
so viel Wissen in Regalen, was will man noch mehr!

Der Laacher See, vom Vulkan einst gemacht,
hätt’ uns bestimmt einen schönen Anblick gebracht.
Doch für einen Spaziergang lag er zu weit,
so genossen wir beim Kloster lieber die Zeit.

Ein Glacé, echli chrömle, das muss doch wohl sein,
im Souvenir-Shop schaut man auch gerne mal rein.
Denn Reisen heisst nicht nur Geschichte, Kultur,
ein bisschen Genuss gehört schliesslich auch noch zur Tour.

Am Sonntag dann Koblenz, am Deutsch’n Eck am Rhein,
dort fliesst die Mosel in den grossen Strom hinein.
Zwei Wege treffen sich und werden eins zum Schluss,
wie auch im Leben Nähe manchmal wachsen muss.

Mit der Seilbahn über den Rhein geschwebt,
Koblenz noch einmal von oben erlebt.
Auf Ehrenbreitstein, welch herrliche Sicht,
diesen Ausblick vergisst man sicher wohl nicht.

So haben wir losgelassen und das Staunen entdeckt,
uns Zeit genommen und auch die Neugier geweckt.
Haben uns verbunden, ein Stück gemeinsam gegangen,
und heute heisst’s mitnehmen, was wir im Herzen empfangen.

Denn Reisen ist mehr als Kilometer und Orte,
mehr als Programme, Zahlen und Worte.
Es sind Begegnungen, ein Lachen und Herzlichkeit,
und kleine Momente, die bleiben, weit über Zeit.

Eine bunt gemischte Truppe, Alt und Jung mit dabei,
jeder auf seine Weise, verschieden und frei.
Aus vielen einzelnen Menschen ist ein Miteinander erwacht,
und genau das hat die Reise so besonders gemacht.

Nun führt unser Weg in die Schweiz zurück,
im Gepäck viele Bilder und hoffentlich Glück.
So viel Erlebtes begleitet uns heim,
und ein Stück Eifel wird immer bei uns sein.

So sag ich «Danke» von Herzen für die gemeinsame Zeit,
für all das Schöne und viel Heiterkeit.
Dass diese Reise nun zu Ende geht, fällt mir schwer,
denn von solch Tagen hät’ man gerne noch mehr.

Nun heisst es «Tschau» sagen, die Reise klingt aus,
und langsam führt unser Weg wieder nach Haus.
Doch vielleicht gibt’s irgendwann ein Wiedersehen,
bleibt neugierig und lasst Euch das Leuchten nicht vergeh’n.

Juni 2026

Perlen der Loire – eine heisse Geschichte!

Von Thun und Bern sind wir gestartet,
auf Frankreich haben wir gewartet.
Aus Zürich, Aarau, Luzern dazu,
begann die Reise voller Ruh.

Auch Sargans, Pfäffikon war dabei,
St. Gallen, Winterthur kamen herbei.
In Basel stiegen die Letzten ein,
nun durfte die Gruppe vollständig sein.

In Pratteln hiess es kurz verweilen,
bei Kaffee und Gipfeli Kräfte teilen.
Dort kam Claude ans Steuer dann,
von da begleitete er uns fortan.

Mit ruhiger Hand und Gelassenheit
begleitete er uns die ganze Zeit.
Ob Autobahn, ob Dorf, ob enge Spur,
stets souverän auf jeder Tour.

Durch Mulhouse ging es Richtung Land,
wo bald das Elsass vor uns stand.
Dann Burgund mit Wein und Licht,
und Frankreich zeigte sein Gesicht.

Doch eine Perle kam sofort,
sie wartete an jedem Ort:
die Hitze, gross und heftig,
vierundvierzig Grad, soo kräftig!

Die ganze Woche blieb sie treu,
und brachte uns fast in die Kneu.
Wir krochen von Schatten zu Schatten
ein Glacé und viel Wasser im Kratten.

Nach unserem Besuch wie ein grosses Heer
im Carrefour, der Fächerstand war leer,
der Badekleider-Wunsch so gross.
doch die Regale waren fast schon bloss.

Doch die Schlösser waren fein,
wir staunten alle, gross und klein
Jedes trug auf seine Art
einen Zauber, zart und apart.

L’Islette, die Perle der Liebe,
ein Ort, der für immer uns bliebe.
Camille und Rodin, vereint im Glück,
wir denken daran so gern zurück.

Die Indre floss so sanft vorbei,
der Garten machte Seelen frei.
Und jeder spürte tief darin:
Die Liebe gibt den Orten Sinn.

In Villandry, so schön und klar,
war Harmonie ganz wunderbar.
Hecken, Blumen, Wasser, Licht,
schöner ordnen kann man nicht.

Am Abend dann, nach Sonnenglut,
tat lauwarm Wasser richtig gut.
Die Füsse badeten im Kreis,
auch wenn das Wasser war zu heiss.

Dann Chambord, stolz und wunderbar,
als würd ein Märchen wirklich wahr.
Die doppelte Treppe, klug erdacht,
hat uns zum Staunen nur gebracht.

Nicht klein, nicht schlicht, nein, voller Pracht,
ein Traum, aus Stein zum Leben gebracht.
Franz der Erste träumte gross,
das Königsschloss ist so famos!

Die Reitshow fiel der Hitze wegen,
da musste niemand überlegen.
Statt Pferde gab’s im Schatten Rast,
und ehrlich: Chaumont hat uns gut gepasst.

Dann kam der Wein, so fein und rund,
die Perle des Genusses tat sich kund.
Ein Glas, ein Lächeln, gute Zeit,
so schmeckt französische Heiterkeit.

Wir stiessen an, es braucht nicht viel,
ein guter Moment wird selbst zum Ziel.
Schönes Glück lässt sich gemeinsam teilen,
und bleibt im Herzen viele Meilen.

Im Clos Lucé, da wartete still
ein Geist, der immer fragen will.
Die Perle der Neugier trat hervor,
und Leonardo öffnete das Tor.

Er malte, dachte, fragte weit,
Klugheit, Forschung jederzeit.
Und irgendwo lächelte ganz leis‘
die Mona Lisa auf ihre Weis‘.

Dann kam der Abend – Fussballzeit,
die Schweiz war endlich spielbereit.
Der Hotelchef zog s’Kabel raus
Doch 2:1, welch ein Applaus!

Dann Chenonceau, ein Traum am Fluss,
schon auf dem Boot ein Hochgenuss.
Die Cher trug uns so sanft dahin,
und jeder spürte Zauber drin.

Das Schloss erschien im Wasserlicht,
fast glaubte man den Augen nicht.
So zart, so fein, so wunderbar,
ein Höhepunkt der Reise, das ist klar.

Die Perle der Kraft hat uns berührt,
weil man dort starke Frauen spürt.
Sie bauten, hielten, gaben Halt,
mit Mut und Herz in jeder Gestalt.

Diana de Poitiers, voller Glück,
erhielt das Schloss als Liebesstück.
Doch Katharina fand’s nicht fein
«Das Schloss soll wieder meines sein.»

So wurden Liebe, Macht und Neid,
zu einer Geschichte voller Leid.
Starke Rivalinnen waren sie,
und gerade das vergisst man nie.

Zum Schluss Beauregard, so schlicht & klein,
sollte unsere letzte Schlossperle sein.
Die vielen Gesichter schauten uns an,
bevor’s in Amboise ging zum Lädele ran.

Doch kurz davor, oh nein, oh weh!,
gab’s noch einen Tutsch, oje.
Die Hausecke war zu eng und auch zu schmal
Doch Claude blieb auch ruhig hier allemal.

Mit kühlem Kopf und viel Bedacht
hat er auch das ganz gut gemacht.
Und wir merkten einmal mehr,
gemeinsam geht fast alles leicht daher.

In der Cave aux Fouées, endlich kühl und fein,
kehrten wir dann auch zum Abend ein.
Mit Wein, Genuss und frohem Sinn,
klang unser schöner Reisetag dahin.

Die Perle der Gemeinschaft glänzte still,
weil sie von Herzen wachsen will.
Gemeinsam lachen, staunen, Zeit verbringen,
das ist das Schönste von allen Dingen.

Nun gehen wir heim, erfüllt und froh,
mit vielen schönen Erinnerungen sowieso.
Auch wenn das Hotel nicht viel versprach,
mit Humor lacht man über manches nach.

Nun jede Perle, gross und klein,
wird jetzt im Herzen bei uns sein.
Die letzte Perle tragen wir nach Haus,
und packen sie als schöne Erinnerung aus.

Die Schlösser bleiben an der Loire.
Die Cher fliesst weiter Jahr für Jahr.
Erst Menschen hauchen allem Leben ein,
so werden Mauern mehr als nur Gestein.

Wir selber sind die Schlösser nun,
in denen all die Perlen ruhn.
Was wir erlebt, trägt jeder mit,
als leuchtender Schatz auf jedem Schritt.

Und wenn der Alltag zu Haus Euch dann einholt,
und Sorgen kommen, ungewoolt,
dann denkt zurück an diese Zeit,
die Perle der Erinnerung trägt Euch weit.

Nun dank ich Euch von Herzen sehr
für diese Reise und noch viel mehr.
Für all die Stunden voller Glück,
an sie denk ich noch lange gern zurück.

Jetzt chömed guet hei, ich han Eui gern,
Ihr sind für mich de schönschti Reisestern!

Mai 2026

Kroatiens Küstenperlen im Frühling –
eine Reise, bei der der Himmel

die Erde berührt

Wir kamen her von nah und fern,
aus Basel, Aarau, Zürich, Bern,
aus Luzern und aus Pfäffikon,
vereint begann die Reise schon.

Im Car sass man gesprächsbereit,
voll Vorfreud auf die schöne Zeit,
mit Bruno sicher auf der Spur,
begann das Abenteuer pur.

In Padua die erste Nacht so gern verbracht,
das schöne Hotel uns viel Freude gemacht,
die Zimmer gemütlich, das Ambiente fein,
so durfte der Auftakt besonders schön sein.

Am zweiten Tag ging’s dann geschwind
durch Slowenien flott mit Rückenwind,
wir hofften sehr beim Waldesrand,
ein Bär zeigt sich im grünen Land.

Die Hoffnung war nicht ganz vergebens,
wir sahen einen dort tatsächlich eben,
doch stand er ohne Waldrevier,
ganz still bei einer Raststätt hier.

Dazwischen gingen Schöggeli herum im Car,
als Pausen, so die Reise erträglich war.
Doch manchmal geschlafen und geträumt,
und die süssen Runden halt dann versäumt.

Und endlich lag sie da im Abendschein,
die MS Olmissum stolz und fein,
Captain Josiph lenkte ruhig das Schiff
Voica begleitete uns mit sicherem Griff

Die Wellen glitzerten silbern und klar,
aus fern die Küste zu sehen war,
ein leichter Wind zog leis vorbei,
und jeder Moment fühlte sich frei.

Die Crew war da bei Tag und bei Nacht,
hat stets mit Freude mitgedacht,
serviert, geputzt ganz flink und rein,
Schön, dass Gastfreundschaft so darf sein.

Acht Tage lang auf blauem Meer,
mit Frühlingsduft und Sonnenheer,
von Zadar bis nach Opatija fein,
durften wir eine Reisefamilie sein.

Mit Morgensport schon früh an Deck,
war manche Müdigkeit dann auch gleich weg,
ABBA-Hits erklangen dazu laut,
und schon waren vergessen die teuren Maut.

Der Zrmanja-Canyon so smaragd und grün,
liess unsere Augen staunend glühn,
die Küsten schimmerten weich und gold,
in Morgenstimmung gehüllt und hold.

Mali Lošinj im schönen Licht,
Rab verzauberte mit toller Sicht,
Krk verströmte Wein und Duft,
Pulas Amphitheater thront in der Luft.

Die Guides erzählten voller Schwung,
mit Wissen spannend, frisch und jung,
doch manchmal fragte man am Schluss,
wann eigentlich das Ende kommen muss.

Degustiert wurde mit Manier und Stil,
von Trüffel, Schinken wirklich viel,
vom Wein bis hin zur süssen Torta,
genossen wir Kroatiens Küche immer forta.

Doch nicht nur Orte machten reich,
die Menschen waren wunderbar zugleich,
mit Lachen, Herzlichkeit und Charme,
wurd jede Stunde sonnig warm.

Reni liebt das tiefe Meer so sehr
taucht im Regen sicher noch mehr,
und Edi fing mit Bild und Blick,
uns schöne Momente Stück für Stück.

Johanna lachte froh und fein,
Manfred schaute neugierig drein,
Auf Google Maps die kleine Gass,
dann aber alles für die Chatz.

Silvia strahlte freundlich fein,
Martin fiel mit Farben ein,
mit T-Shirts bunt und wunderbar,
damit er gut zu sehen war.

Helene schwamm bei jeder Zeit,
für Wasser war sie stets bereit,
Helmi tanzte früh im Gym,
und achtete genau auf Budget-Trim.

Ursle und Jürg genossen still,
genauso wie man reisen will,
mit freundlichem Wesen Tag für Tag,
das wirklich jeder gerne mag.

Annemarie war stets bereit,
mit grossem Koffer weit und breit,
für alle Fälle gut bedacht,
hat sie an alles mitgedacht.

Silvia räumte Teller fort,
ganz automatisch hier und dort,
die Gastrofrau blieb Profi pur,
mit Charme und Tempo auf der Spur.

Esthi, die tollste Tochter weit und breit
als Nichte schenkt sie Herzlichkeit
und Walti, ruhender Pol, geschniegelt und fein,
ein schönes Hemd darfs jeden Tag sein.

Ruth war dabei mit langem Haar,
und brachte Gespräche der Gruppe dar.
und Walter 2 erklärte klug und klar,
wie’s einst im Schulzimmer wohl war.

Irene, unsere Tigerfrau,
mal wild, mal herzlich, megaschlau.
und Walter 3 blieb gelassen stehn,
wenn rings die hohen Wellen gehen.

Alla wirkte wie der Meeresglanz,
fast wie aus einem Wellentanz,
und René stand ihr treu zur Seit,
in stiller, schöner Zweisamkeit.

Es wurde gejasst bis tief in die Nacht,
viel gespielt und laut gelacht,
statt Folklore erklangen schöne Hits,
und getanzt wurde im Esssaal zmitzt.

Am Schluss die Wellen nach Rijeka zwangen,
statt Zielhafen wir mit dem Nieeta rangen,
Natur so stark und „Safety first“,
bevor du gegen Sturm verlierst.

Der Himmel dunkel, schwer voll Donnerrollen,
am Abend den Regen noch stärker grollen.
Vier völlig durchnässt zurück im Schiff,
und draussen peitschte das Meer ans Riff

Das Captains-Dinner dann im grossen Glanz,
mit Lachen, Freude, nur kein Tanz.
Angerichtet fein, erstrahlt im warmen Schein,
ein edler Abend bei Essen und Wein.

Viele Fotos wanderten von Hand zu Hand,
Momente voll Lachen aus sonnigem Land.
Ein buntes Mosaik aus Augenblicken klar,
das uns noch lange begleitet, wie alles war.

So sag ich danke, wie wundervoll Ihr seid,
tragt das im Herzen und bleibt voller Schneid.
Bewahrt Euch Lachen, Wind und Licht,
und vergesst diese schönen Stunden nicht.

Und bei Sorgen, denkt an Pippi fein,
sie lacht, es muss kein Trübsal sein.
Die Welt wird leicht, der Kummer klein,
das Leben darf ganz fröhlich sein.

Jetzt chömed guet hei, Ihr liebe Lüüt,
mit Erinnerige, die Eure Seel erblüht!
Und wenn ein Schiffshorn wieder klingt,
das Abenteuer uns wieder alle zusammenbringt!

Blumenriviera und Côte d’Azur –
Farben, Düfte und französisches Lebensgefühl

Die Reise beginnt im Morgenschein,
der Süden ruft, wir steigen ein.
Mit Freude, die wir tragen im Gepäck,
geht auch der Alltag leichter weg.

Von St. Gallen gings nach Winterthur,
dann weiter auf der Reisespur.
Nach Luzern kamen sie mit Bedacht,
per Kleinbus-Zubringer hingebracht.

Gemeinsam geht es weiter dann,
weil hier die große Reise begann.
Bei Erstfeld machten wir kurz Rast,
bevor der Tunnel uns umfasst.

Der Gotthard öffnet dunkles Tor,
führt uns in wärmere Welt hervor.
Ein Eingang hier, ein Ausgang dort,
und plötzlich sind wir weit im Ort.

Im Bus gedehnt, gestreckt & durchgereckt,
Dabei wird fröhlich aufgeweckt.
Die Knochen bleiben froh und jung,
begleitet von Bewegungsschwung.

Danach ein Schöggeli, klein und fein,
darf als Belohnung immer sein.
Ein süßer Moment, der Freude bringt,
und durch die Reise leise klingt.

Milano flimmert voller Leben,
die Straßen scheinen Gold zu weben.
Savona grüßt mit Meeresblick,
das Ziel ist nah, nun Stück für Stück.

In Bordighera angekommen,
von Farben, Düften ganz benommen.
Die Blumenriviera entfacht ganz toll,
ein Lebensgefühl, so wundervoll.

Das Hotel mit Aussicht wunderbar,
das Meer lag nah, so sonnenklar.
Die Zimmer wie ein Labyrinth,
wo man sich sucht und wieder findt.

Èze thront still im Morgenlicht,
ein Adlerhorst, der Geschichten spricht.
Hoch überm Meer, auf Fels gebaut,
wo man dem Himmel näher traut.

In der Parfümerie ein Zauber erwacht,
deren Sinne leise glücklich macht.
Die Frauenaugen strahlen weit,
die Männer zahlen, sind bereit.

Menton leuchtet gelb und bunt,
Zitronenduft liegt in der Rund.
Fassaden strahlen, Promenade fein,
hier möchte man für immer sein.

Doch hungrig saß der Edelweiss,
das Warten wurde lang und heiß.
Mit Humor nahm man es jedoch dann,
weil gute Laune vieles kann.

Dolceacqua, romantisch und fein,
lädt uns zum süßen Leben ein.
Auch Claude Monet sah hier das Licht,
das heute noch durch Gassen spricht.

Beim Wein, bei Köstlichkeiten reich,
wird jeder Augenblick nun ganz so weich.
Ein Gruppenfoto, ein froher Klang,
bei der „Chrömlete“ noch stundenlang.

Sanremo glänzt, mondän und klar,
die Stadt der Blumen, wunderbar.
Mit Glacé in der Hand flaniert man sacht,
durch Gassen voller Lebenspracht.

Wer wollte, suchte Spiel und Glanz,
im Casino auch beim flüchtigen Tanz.
Doch auch das Schlendern, leicht und frei,
war echtes Glück, ganz nebenbei.

Doch plötzlich ein Moment so schwer,
Annemarie fiel, die Hand schmerzt sehr!
Im Spital lernt sie manches kennen,
doch ließ sich ihr Mut nicht trennen.

Die Gruppe stand fest an ihrer Seit,
trug sie mit Herz, zur Besserung bereit.
Ein Wunsch erklingt, ganz warm und leise,
dass Heilung bald ihr Lächeln zeige.

In Nizza zeigt sich Welt und Stil,
wo Licht und Meer verschmelzen viel,
die Gassen flüstern sanft und sacht,
ein Hauch von Glanz bei Tag und Nacht.

Der Blumenmarkt in Farbenpracht,
hat leise Freude mitgebracht.
Und irgendwo ein Wunsch ganz zart,
nach Salat, der uns verwehret ward.

Im Cacao ging es rund und frei,
dann weiter, nicht ganz sorgenfrei.
Doch Christoph eins und Christoph zwei,
standen mit Mut uns allen bei.

Am Nachmittag, man glaubt es kaum,
wird Wirklichkeit ein kleiner Traum.
Beim Fürst Kaffee, ach welch ein Bild,
von Glanz, der Herz und Staunen stillt.

In Monaco Yachten, weiß und groß,
die Eleganz wirkt wirklich grenzenlos.
Ein Hauch von Luxus, fein und klar,
der unvergesslich für uns war.

Nun sind die Koffer still gepackt,
der Süden bleibt im Herz intakt.
Zurück gehts heim an jeden Ort,
doch etwas bleibt für immer dort.

Erfüllt, genährt und voller Glück,
blickt man mit Wehmut gern zurück.
Die Reise klingt im Herzen nach,
wie ein leiser, goldener Tag.

Sicher führt uns Christoph heim,
er war der Beste, warm und fein.
Acht Wochen noch, das ist nicht weit,
so naht sie bald, die Pensionierungszeit.

Mit Können, Herz und viel Geschick,
brachte er uns sicher Stück für Stück.
Ein Dank erklingt, ehrlich und klar,
weil er ein wichtiger Teil der Reise war.

So viel Wege, so viel erlebt,
was uns verbindet, bleibt und lebt.
Ein Lachen hier, ein stiller Blick,
nimmt jeder mit als kleines Glück.

Gespräche, die im Bus entstanden,
Gedanken, die sich leise fanden.
Man rückte näher, Schritt für Schritt,
und jeder nahm den andern mit.

Noch klingt das Rauschen in uns nach,
vom Meer, vom Wind, vom hellen Tag.
Die Farben tragen wir nach Haus,
sie löschen graue Tage aus.

Ein Hauch von Süden bleibt bestehn,
in jedem Lächeln, jedem Gehn.
So sag ich, ich dank euch allen,
es hat mir mit Euch wirklich gut gefallen.

Ferien auf Kreta

Am Pfingstmontag war es endlich dann soweit,
die Koffer standen auch schon bereit.
Von nah und fern kam man nach Zürich herbei,
voll Vorfreud, doch nicht ganz sorgenfrei.

Ob das Gepäck auch wirklich mit uns fliegt,
und nicht irgendwo am Flughafen liegen blieb?
Doch als wir später bei den Koffern stehn,
konnten wir erleichtert all unsre Taschen sehn.

Vorher aber noch zwei fehlten am Gate oh je,
der Reiseleitung wurd es wind und weh.
Man schaute suchend hin und her,
doch am Schluss freuten wir uns alle sehr!

Noch ein Schöggeli zur Hand,
das hob sofort den Reisestand.
Mit Namenstäfeli geschniegelt fein,
stieg man zufrieden endlich ein.

Gemeinsam wollte man erleben,
was schöne Ferientage geben.
Auf der Piste hiess es warten sehr,
der Abflug zog sich immer mehr.

Im Flieger sass man dicht an dicht,
doch die gute Stimmung fehlte nicht.
Die Beine eng, der Platz recht klein,
doch glücklich wollte jeder sein.

Dann hob das Flugzeug endlich ab,
und liess den Alltag weit hinab.
Als Kreta unter uns erschien,
war das Gefühl von Ferien schon zu spürn.

Spät abends empfing uns warme Luft,
voll Meer, Oliven, Sommerduft.
Das Hotel so nah, direkt am Strand,
war wie ein kleines Zauberland.

Und dann ein Buffet reich und fein,
fühlte man sich auch gleich daheim.
Herzliche Gastfreundschaft dann noch dazu,
begann die Ferienzeit voll Glück und Ruh.

Müde ging es dann aufs Zimmer klein,
verlaufen konnte man sich dort nicht, oh nein.
Auch die Jugend hörte man so manches Mal,
die Nächte waren nicht ganz still im Saal.

Doch schon klang das Meeresrauschen sacht,
und hat uns jede Nacht mehr Ruh gebracht.
Bei Wellen träumten wir und  schliefen tief
bis uns die Sonne am Morgen wieder rief.

Das Meer, es glitzerte so sehr,
man liebte es jeden Tag noch mehr.
Die Sonne wärmte Herz und Sinn,
und schenkte uns viel Glück darin.

Am zweiten Tag fuhr s’Zügli los,
die Freude dabei war bei allen gross.
Es rumpelte kräftig durch jede Gass,
manch Rücken tat weh, doch wir hatten Spass.

Durch Chersonissos ging man gern,
bei Musik und Lichtern nah und fern.
Die Tavernen voll von pralles Leben,
konnten wirklich Ferienstimmung geben.

Dann Knossos, dort lebt Geschichte fort,
voll alter Sagen an dem Ort.
König Minos, Mythos, Zeit,
bleiben lang in Erinnerung weit.

Heraklion mit Gassen klein,
lud uns zum Staunen herzlich ein.
Im Museum voller Pracht,
wurde Geschichte neu entfacht.

Eleni sprach mit Heiterkeit,
zum Reden war sie stets bereit.
Man lernte viel auf weiter Fahrt,
und schlief im Bus auch manchmal zart.

Dann immer wieder blaues Meer und Sonne warm,
das Glück lag plötzlich Arm in Arm.
Man liess die Alltagssorgen ziehn,
und konnte dabei richtig blühn.

Mit jedem Tag merkte man mehr,
die Menschen verstanden sich sehr.
Man rückte näher Stück für Stück,
und teilte Freude, Zeit und Glück.

Das Schiff nach Spinalonga still im Licht,
vergisst man den Besuch dort wohl nicht.
Die alten Mauern mitten im Meer,
bewegten unsere Herzen sehr.

Dann in Agios Nikolaos beim Binnensee,
dort bummelte man entspannt wie eh und je.
Beim Lädele, Glacé und Kaffee fein,
kann das Leben noch schöner sein?

Immer sassen wir draussen im Garten,
auf das Buffet konnte niemand lang warten.
Die Heugümper blieben drinnen im Saal,
& wir genossen schönste Stimmung jedes Mal.

Aber so schön auch Meer und Sonne sind,
so warm der Abend, weich der Wind.
Erst Menschen, die gemeinsam lachen,
können eine Reise besonders machen.
 
Menschen mit Herz und offnem Blick,
schenken einander so manches Stück,
von Wärme, Freude und Verstehn,
so schön wars, gemeinsam mit Euch zu gehn.

Menschen, die mittragen und zu sich schaun,
und sich gegenseitig auch vertraun,
so wurde diese Reise Tag für Tag,
zu etwas, das man echt im Herzen tragen mag.

Irmgard stets ruhig und bedacht,
hat Wärme in die Rund gebracht.
Und Werner mit seiner offenen Art,
war Brückenbauer auf jeder Fahrt.

Verena und Erich, Hand in Hand,
genossen ihr Glück im Ferienland.
Man sah den beiden gerne zu,
sie strahlten Liebe, Wärme, Ruh.

Bea sprach Griechisch voller Schwung,
das klang so herzlich, frisch und jung.
Und Irma, fein und still dabei,
hörte gern zu und machte andern Raum frei.

Marlise stets und immer da,
ein Vorbild für uns alle, wie man es selten sah.
Und Oswald mit seinem Humor so keck,
zauberte mit schelmischem Blick manch Lachen weg.
 
Hildegard sah mit wachem Blick,
so manches Detail, Stück für Stück.
Und Ernst hat mit Geduld und Bedacht,
den Katzen täglich eine Freude gemacht.

Zdenka und Kurt ganz inniglich,
genossen ihre Zeit auch mal für sich.
Mit stillem Glück und Zweisamkeit,
vergingen ihre Tage leicht.

Vincenza voller Temperament,
war überall sofort präsent.
Als Modeberaterin geschniegelt fein,
brachte sie viel Eleganz herein.

Nun heisst es Abschied nehmen morgen dann,
mit vielen schönen Bildern irgendwann.
Das Salz auf der Haut noch einmal spüren
damit die Erinnerungen noch lange glühen.

So sag ich danke von Herzen heut,
für eure Wärme und eure Freud.
Für jedes Lachen, jedes Wort,
ihr machtet diese Reise zum schönsten Ort.

Menschen wie Ihr es seid, erlebt man selten mehr,
drum fällt mir dieser Abschied heut so schwer.
Und wenn ich dann an Kreta denk zurück,
dann seh ich euch, und fühl noch einmal dieses Glück.

April 2026

Vom Burgund in die Provence

Acht Tage Reise, ein Traum erwacht.
Er hat uns viel Freude und Lachen gebracht.
Von Sargans aus starteten wir vereint,
Ein Abenteuer, das uns alle eint.

In Pfäffikon, Zürich stiegen wir zu.
Die Gruppe wuchs weiter, stets und im Nu.
Auch Aarau, Bern, Luzern, Basel kamen herein,
bald waren wir viele, doch keiner allein.

Im Doppelstockbus begann unser Plan,
Stägeli uf und Stägeli ab, ein fröhlicher Wahn.
Mit Kaffee und Schöggeli, klein aber fein,
hätt’s ruhig ein bisschen mehr dürfen sein.

Durch Frankreichs Landschaft ging es geschwind,
bis Lyon uns freundlich entgegenrinnt.
Wir suchten das Schiff am falschen Quai,
doch fanden es später, oh Wunder, oh weh!

Die Amadeus Provence lag ganz ruhig und klar,
bereit für die Reise, die wunderbar war.
Die Leinen sich lösten, ganz sacht und leis,
und bald glitten wir los auf dem Wasserkreis.

Die Saône hinauf, dann zurück welch Glück,
die Rhône hinab, ein fließendes Stück.
Vorbei an Weinbergen so grün und weit,
Genossen wir Schönheit und stille Zeit.

Die Abtei von Cluny, ehrwürdig und alt,
beeindruckte uns durch ihre Gestalt.
Einst fanden hier Arme Pflege und Brot,
ein Ort voller Hilfe in mancherlei Not.

In Chalon-sur-Saône die Nacht verbracht,
wo Burgunds Herz uns entgegen gelacht.
In Beaune das Hospiz, ein Bau voller Pracht,
Gotik, die Staunen und Träume entfacht.

Brancion und Schloss Cormatin so fein,
Luden uns in vergangene Zeiten ein.
Am Abend dann wieder Leinen los,
das Schiff glitt weiter, ruhig und groß.

Zurück nach Lyon, Genüsse so reich,
bei Paul Bocuse ein kulinarisches Reich.
Markthalle, Verkostung, ein Fest für den Sinn,
mit Lachen und Schlemmen mittendrin.

Am Morgen begann immer ein neuer Tag,
voll Freude mit Pippi, was da wohl kommen mag.
Herbert, der Chauffeur, führte durch die Strassen,
gekonnt, durch Gassen mit Massen

In Avignon, wo Päpste einst residiert,
hat Geschichte uns alle tief inspiriert.
Der Pont du Gard so mächtig und klar,
ein Wunder aus Stein, seit Jahrtausenden wahr.

Das Städtchen Uzès, charmant und klein,
lud uns zum Schlendern und Träumen ein.
Zurück an Bord ging die Reise dann fort,
mit Bildern im Herzen von jedem Ort.

In Arles das Theater, Geschichte so dicht,
und Spuren von van Gogh im warmen Licht.
Die Camargue mit Flamingos, elegant und frei,
auch Wildpferde zogen an uns vorbei.

Die schwarzen Stiere nur weit weg entfernt,
gerne hätten wir sie näher kennengelernt.
Doch mit Glacé und Waffeln, süss und fein,
war auch das ein Glücklichsein.

Durch Schleusen und Brücken, bei Nacht ganz leis,
ging weiter die Fahrt auf stiller Reis’.
Das Wasser stieg, das Wasser fiel,
Ein sanftes und beruhigendes Reisespiel.

Die Ardèche-Schlucht, wild, gewaltig und groß,
mit Felsen und Weite, beeindruckend bloß.
Geissen am Wege, ein Staunen so rein,
Natur liess uns einfach glücklich sein.

Zwei Geburtstage, die Stimmung beschwingt,
im Bus laut gesungen, so fröhlich erklingt.
Beim Galadinner, festlich und heiter
genossen wir den Abend gemeinsam weiter.

Die Romands dabei, der Graben so klein,
denn Lachen verbindet die Herzen so fein.
Die Disco zum Schluss, die Nacht voller Klang,
die Gruppe hält zusammen, ohne Gerang.

Freundschaften wachsen, Erinnerungen bleiben,
schönste Geschichten, die wir nun schreiben.
Ein Dank für die Reise, so reich und so weit,
«Chömed guet hei», bis zur nächsten Zeit!

Limone am Gardasee

Die Basler standen früh auf, noch zmitzt in der Nacht,
um sieben Uhr ging’s los, auf die Reise in Pracht.
Durch Aarau und Zürich, Pfäffikon im Nu,
in Sargans in der Post gönnten wir uns Kafi mit Gipfeli dazu.

Die Letzten im Bus noch dazugestiegen,
kaum nahmen sie Platz, ging es weiter im Fliegen.
Durchs Rheintal getragen vom Räderklang,
vorbei an den Bergen zog sich die Fahrt entlang.

Den San Bernardino nahmen wir im Tunnel ohne Sicht,
wie im Leben manche Wege, man sieht das Ende nicht.
doch Meter für Meter ging’s weiter,
mit Esoterik im Rucksack, auch ganz heiter.

Das Misox, ein Ferienklima wunderbar,
Die Wärme umfängt uns, die Luft so klar.
In Bellinzona dann ein Festmahl so fein,
Nur die Bruschetti gruusig, oh nein!

Im Bus dann Kafi und Schöggeli nur klein,
denn allzu gemütlich sollte es schliesslich auch nicht sein,
so wurde geturnt und gedehnt mit Schwung,
danach ganz entspannt, die Zeit ging nur so rum.

Bald unser Chauffeur Jaroslav, ein toller Kerl,
fuhr den 3.90er-Bus durch 3.50er-Tunnels, was für eine Perl’!
Mit ruhiger Hand und Feingefühl dabei,
brachte er uns sicher zum Hotel ganz sorgenfrei.

Von dort aus, glitzerte der Gardasee im goldenen Licht,
sein Funkeln verzauberte Herz und Gesicht.
Zwischen Bergen und Himmel so weit und so frei,
fühlten wir Glück und Frieden dabei.

Am Morgen dann ein Frühstücksbuffet, ein wahres Gedicht.
so viel Genuss auf einmal, das vergisst man schnell nicht.
Das Schiff danach sanft glitt über den schimmernden See,
nach Malcesine, eine traumhafte Fahrt, welche tolle Idee!

Martha mit Rolli, fit und zmitzt im Geschehn,
an der Hand des IT-Freaks, strahlend und schön.
Mit Mut und mit Lächeln ging sie voran,
sie zeigte uns allen, was Lebensfreude kann.

In Riva am Ufer bei Cappuccino und Licht,
die Gedanken ganz leicht, das Herz ganz schlicht.
Später am Pool noch kühl, doch die Sonne so klar,
am Abend dort plämperle, wie schön das doch war.

In Verona dann waren wir nicht ganz allein,
auch Romeo und Julia luden uns zum Kaffee ein.
Zwischen Gassen und Plätzen, Traum, Zauber und Zeit,
spürten wir Liebe, Leidenschaft und Heiterkeit.

Die Stadt zeigte sich aus hellem, edlem Stein,
mit Palästen und Bögen, so klar und so fein.
Die Arena erzählte von Klang und von Zeit,
Musik lag in der Luft, voller Grösse und Feierlichkeit.

Zum Zmittag dann Pizza, Gelato, Spaghetti dazu,
italienische Küche, die jeder gern mag, wir greifen gern zu.
Mit jedem Bissen ein Stück Ferienglück,
davon nehmen wir gern Erinnerungen zurück.

Dann ein Tag voller Ruhe, getragen vom Wind,
wo See und die Berge ganz nah bei uns sind.
In Limones Winkeln verweilten wir gern,
und fühlten uns dem Alltag ganz fern.

Beim Einkaufen ein Schmaus für die Augen so sehr,
die Taschen gefüllt, und doch wollt’ man mehr.
Im Zitronengarten dann duftete es sonnig und fein,
zwischen Bäumen und Blüten im warmen Schein.

Doch mehr als die Orte, so schön und so weit,
bleibt das, was uns trägt durch die kommende Zeit.
Gemeinschaft und Nähe, ein Lachen im Leben,
sind Kräfte, die uns Halt und Wärme geben.

Wie wertvoll Verbundenheit im Leben kann sein,
im Herzen noch da, doch wir müssen jetzt heim.
doch wenn die Sehnsucht nach Süden leise klopft an,
dann zieht es uns wieder hierhin, irgendwann.

So sag ich von Herzen jetzt, chömed guet hei,
mit schönen Bildern im Gepäck mit dabei.
Was wir hier gemeinsam erlebt und geteilt,
bleibt tief in der Seele und begleitet uns leis.

März 2026

Frühling auf Malta

Frühling auf Malta – die Vorfreude war gross,
am Flughafen Zürich ging die Reise dann los.
Ein bisschen Herzklopfen, klappt alles wohl fein?
Doch es passten tatsächlich alle in den Flieger hinein.

Fast hätte eine Nagelschere noch Ärger gebracht,
der Sicherheitscheck wurde streng gemacht.
Doch mit einem Lächeln wurde durchgewunken dann,
und schon hob unser Flugzeug Richtung Süden an.

An Bord war die Stimmung nicht immer ganz leis,
eine Fussballgruppe aus dem Jura ging auch auf die Reis’.
Der Alkohol floss, die Stimmen waren munter,
während wir Prospekte vertieften, rauf und runter.

Das Gepäck kam an, vollständig und klar,
was schon mal ein guter Anfang war.
Ein Jass verkürzte die Wartezeit,
und wurde während der Reise geübt, weit und breit.

Im Hotel dann Zimmer, fast wie ein Tanzsaal so gross,
da fühlte man sich schnell wohl, wie famos!
Fitness, Wellness, Massage, wer wollte, war dort,
nur der Pool auf dem Dach war ein ziemlich kühler Ort.

Für Eisbader perfekt, das muss man gestehen,
doch wir liessen lieber den Wind um die Ohren weh’n.
Denn Wind gab es reichlich, das kann man so sagen,
manchmal hat er uns fast über die Insel getragen.

Mit Ophelia auf Tour, voller Wissen und Schwung,
sie zeigte uns Steine, alt und auch jung.
Doch mit so viel Kultur, wir brauchten eine Pause,
denn ohne solche, was wär’ das für eine Sause…?

Valletta, Europas kleinste Hauptstadt so fein,
mit mächtigen Mauern und Naturhafen aus Stein.
Erst Regen, wir dachten: na wunderbar!
Doch plötzlich kam die Sonne, wie bestellt sogar.

In Medina, der stillen und alten Stadt,
die Filmkulissencharme zu bieten hat,
gab’s Cappuccino und Kuchen, die Auswahl war gross,
Die Qual der Wahl machte uns ganz sprachloos.

Der Süden Maltas mit Klippen so weit,
doch die See war zu wild für die Grotte bei Zeit.
Also schauten wir zufrieden von oben hinaus,
und das Panorama reichte vollkommen aus.

Marsaxlokk, das Fischerdorf bunt und klein,
dort haben die Boote Augen aus Stein.
Die Fische blickten uns auch aus den Tellern an,
wir saßen am Meer und die Wellen rauschten leis heran.

Am Abend dann Fussball, Häppli und Bar,
die Stimmung im Hotel super, es war klar.
Die Schweizer Frauen gewannen, vier zu eins sogar,
und wir fühlten uns ein bisschen wie Fans im Stadion, wahr.

Am Frauentag ging’s nach Gozo,
mit der Fähre übers Meer, es war grandioso.
Fungus Rock, Inland See und nochmals Tempel aus Stein,
Souvenirs kaufen, auch das darf und muss sein.

Die Rückfahrt zog sich hin, die Schlange war lang,
Geduld war gefragt, manch einer wurd’ bang.
Doch dann kam der Abend, golden und fein,
mit Sonnenuntergang über dem Meer, ein schöner Schein.

Viel Lachen im Koffer, eine Reise für Kopf, Herz & Seele,
nun ruft schon die Heimat über die Meere.
Doch Erinnerungen nehmen wir alle sehr gern,
Die nähren uns auch zu Hause fern.

So sag ich von Herzen: Ihr seid wunderbar,
Menschen wie Ihr, die sind rar.
Danke für alles, mached’s guet und chömed guet hei,
und vielleicht seid Ihr beim nächsten Abenteuer wieder dabei.

Venetien – Friaul – Venedig

Von Basel bis Jesolo zog froh unser Tross dahin,
durch Aarau, Zürich, Luzern, im Herzen stets Gewinn.
Erstfeld, Bellinzona, die Berge zieh’n vorbei,
fünf Tage voller Freude, Gemeinschaft stets dabei.

Durch Täler und durch Tunnel, vorbei an Fels und Schnee,
wir staunen über Landschaft, so schön wie selten je.
Die Reise wird zum Erlebnis, vom Anfang bis zum Ziel,
und jeder Augenblick davon bedeutet uns so viel.

Der Raini lenkt den Bus so sicher und so fein,
mit Humor und ruhiger Hand, so muss ein Chauffeur sein.
Ein Scherz hier, ein Lachen dort, die Stimmung immer heiter,
so wurde jede Strecke gleich ein Stückchen schöner, weiter.

In Jesolo am Lido begann die Zeit des Genießens,
mit Sonne auf der Haut und leisem Meeresfließen.
Gemeinsam durch die Tage, entspannt und voller Schwung,
das Leben leicht und fröhlich, die Herzen ewig jung.

In Venedigs Gassen dann ein leises Knistern ganz im Ohr,
doch staunten wir begeistert über Schönheit wie zuvor.
Beim Warten auf das Schiff verging die Zeit so sacht,
beim Löwen mit Kaffee hätt’ man gern verbracht die Nacht.

Die Gondeln, Brücken, Plätze, ein Zauber ohne Zahl,
die Stadt bleibt unvergessen, sie zieht uns jedes Mal.
Vielleicht für immer bleiben, bei Sonne, Wein und Licht,
doch irgendwann ruft’s uns weiter, ob wir wollen oder nicht.

In Udine spazierten wir durch Gassen still und fein,
San Daniele lockte mit Schinken und mit Wein.
Ein Plättli voller Köstlichkeit, ein Lächeln im Gesicht
und kleine feine Mitbringsel vergisst man so schnell nicht

Genuss war unser Motto, das wurde uns schnell klar,
bei jedem Halt, bei jedem Schritt, es schmeckte wunderbar.
Die Tische reich gedeckt, die Gläser klangen sacht,
so wurde jeder Augenblick besonders schön gemacht.

In Treviso dann das Tiramisu, ein süßer Traum, oh fein,
dazu ein Glas Prosecco, so darf das Leben sein.
Die Straße durch die Hügel, so sonnig, weich und weit,
bei der Degustation verflog ganz schnell die Zeit.

Ein wenig leicht beschwingt ging’s zurück in unsern Bus,
ein Lachen hier, ein Schmunzeln dort, das war das kleine Plus
Doch Kaffee und ein Schöggeli brachten uns zurück,
zur klaren Sicht und guter Laune, ein doppeltes Stück Glück.

Am Morgen wurde geturnt, mit Freude und Elan,
und jeder, der dabei war, hing sich begeistert an.
So viele Talente, so viel, das jeder kann,
gemeinsam wächst man über sich und kommt ein Stück voran.

Es wurde viel gelacht, erzählt bei Wein und Bier,
die Zeit verging im Fluge, wir spürten es erst hier.
Freundschaften entstanden, ganz leise, Stück für Stück,
jeder nahm vom Miteinander ein warmes Stückchen Glück.

Pizza, Pasta, Sonne, das Leben war so leicht,
die Tage voller Wärme, die Herzen weit und weich.
Drei Worte nur genügten, sie sagen alles schon:
Gemeinschaft, Freude, Reisen, das ist der schönste Lohn.

Die Sonne hat uns täglich ihr goldenes Licht geschenkt,
kein Wölkchen hat die gute Stimmung je verdrängt.
Doch pünktlich zur Heimfahrt kam Regen still herbei,
als wollte er uns sagen: „Die Reise ist vorbei.“

„Ciao bella, ciao“ erklingt ein Lied voll Abschiedsschmerz,
doch in uns bleibt die Reise lebendig tief im Herz.
Ein Blick zurück, ein Lächeln, wir wissen ganz genau,
die nächste Reise kommt bestimmt, darauf wir ganz vertrau.

Dezember 2025

Advent an der romantischen Strasse

Die Reise neigt sich, leise, sacht,
so viel Schönes hat sie uns gebracht.
Ein Hauch von Wehmut liegt nun hier,
die frohen Stunden bleiben bei dir.

Am frühen Morgen, sechs Uhr klar,
begann der Tag, so wunderbar.
In Thun ging’s los, noch früh und leis,
der Morgen lag noch fast im Eis.

Bern und Aarau stiegen zu,
Basel kam dazu im Nu.
Zürich empfing uns trotz Verspätung sacht,
bevor Kemptthal uns die Pause bracht.

Die erste Rast war kurz und fein,
wir liessen Sonne, Lachen ein.
Winterthur und St. Gallen folgten
St. Margrethen als Tor zur Welt uns holten.

Luzern, Pfäffikon, Sargans stiegen zu
jetzt endlich kamen wir zur Ruh.
Im Bus schon Freude und Glückseligkeit,
wir spürten Wärme und Gemeinsamkeit.

Daniele fuhr mit Herz und Ruh,
Und Livia gab Schöggeli dazu.
Offene Herzen, offener Geist,
eine Gruppe, die gern reist.

In Ulm dann Lichter, Duft und Zeit,
der Weihnachtsmarkt voll Zärtlichkeit.
Nördlingen als Ziel und Kür,
das Kloster öffnete seine Tür.

Das Buffet fränkisch und mit Spätzle
genossen wir das Abendfetzle.
Mit Lachen, Freude, ohne Hetze,
war die Stimmung voller Herzensnetze.

Der zweite Tag fuhr uns sodann,
nach Nürnberg, wo man staunen kann.
Evelyn, die heut Geburtstag hat,
wir sangen Happy Birthday, das war glatt.

Ein Warm-up brachte frohen Mut,
die Gruppe war vereint und gut.
Und Pippi Langstrumpf, stets dabei,
begleitete uns frech und fröhlich, frei.

Der Stadtrundgang, mal top, mal nicht
doch jeder fand sein kleines Licht.
Am Christkindlesmarkt, so schön und fein,
gab’s Bratwurst, Lebkuchen und Glühweinschein.

Zurück nach Nördlingen, ein Gedicht
Kugeln, Englein und feines Gericht
Ein Gemöög die Nacht, kreischend und laut, doch dagegen wächst kein Unkraut.

Der dritte Tag, Romantik pur,
wir fuhren auf der Strassen-Tour.
Was ist Romantik, fragt man leise,
jeder spürt sie auf seine Weise.

Auch Doris feiert Geburtstag heut,
mit Elvis-Klang und froher Freud.
Der Mann, der sie stets anhimmelt,
er trägt sie hoch, auch wenn es wimmelt.

Rothenburg zeigt sich von der besten Seite,
Stadtmauer, Fachwerkhäuser voller Weite.
Der Reiterlesmarkt, das Lichtermeer,
Käthe Wohlfahrt schenkt noch mehr.

Kugeln, Glühwein noch dazu,
die Herzen fanden Ruh im Nu.
Dann Dinkelsbühl, das Schlussbouquet,
das Schönste kam zum Schluss, olée!

Idyllisch, ruhig und wunderschön,
ein Ort, für uns alle die Krön.
Mit Trompete hiess man uns willkommen,
da waren wir schon ganz benommen.

Der Markt, mittelalterlich und fein,
die Stimmung warm und rein
Zurück im Bus, Advent im Sinn,
die Lieder trugen uns dahin.

Der letzte Abend, musikalisch und lachend,
plaudernd, fröhlich, herzlich, nicht schwachend.
Nun geht es heim, der Kreis wird rund,
doch etwas bleibt mit gutem Grund.

Wir wünschen euch Weihnachten voller Licht,
das in euch brennt, verlöscht es nicht.
Tragt Liebe, Wärme, Herz und Glanz,
und nehmt mit nach Haus den Weihnachtskranz.

Oktober 2025

Bella Italia – von Küste zu Küste

In St. Gallen ging’s ganz früh los,
die Laune war schon riesengroß.
In Winterthur kam Schwung hinzu,
die Gruppe stimmte fröhlich zu.

Dann Zürich, Koffer, Hut und Schuh,
und weiter ging’s geschwind im Nu.
In Luzern stieg man munter ein,
mit frohem Mut und Reiselust, ganz fein.

Ein Halt in Erstfeld, Zeit zum Rasten,
Kaffeegeruch in vollen Tasten.
Die Fahrt war kurzweilig, fröhlich, heiter,
mit Schöggeli stets als Begleiter.

Dann weiter durch den langen Schlauch,
der Gotthardtunnel, welch ein Hauch!
Die Grenze kam, ein neues Bild,
die Aussicht wurde warm und mild.

In Bellinzona, welch ein Fest,
stieg Bruna ein, zum ganzen Rest.
Der erste Stopp, jaa, oh wie nett,
das Klo war enttäuschend zu adrett.

Mit Lachen zog man weiter fort,
zum nächsten sonn’gen Meeresort.
Jesolo, ein Traum aus Sand,
die Sonne schien, das Meer, der Strand.

Zwei Nächte Wind und Wellenrausch,
am Abend Glut und Sternenhauch.
Venedig kam mit Boot und Brücke,
fast saßen wir im Schraubenstücke!

Doch Martin half ganz still und fein,
so stiegen wir ins Schiff noch ein
In Ravenna staunte man sehr,
die Farben strahlten ringsumher.

Rimini, das neue Ziel,
mit Küstenblick und Badespiel.
Der Süden zeigte, was er kann,
die Tage flogen wie im Bann.

San Marino, hoch im Licht,
da wankte selbst der Hügel nicht.
Auch San Leo welch schöner Ort,
da wollt’ so schnell kein Mensch mehr fort.

Dann Florenz, ein großes Staunen,
mit Türmen, Gassen und mit Raunen.
Livia wollte jassen,
doch die Gruppe zog es durch die Gaßen.

Drei Nächte dann in Camaiore,
mit Blütenduft und Klang im Ohre.
Die Sonnenauf- und -untergänge
verzauberten in bunter Länge.

Cinque Terre, blaues Meer,
mit Boot und Zug, da ging noch mehr.
Die Felsen steil, das Wasser klar,
der Wind so frisch, wie wunderbar!

Siena bot uns edlen Schimmer,
verweilen wollt’ man dort für immer.
In San Gimignano dann das Beste:
Marco führte seine Gäste,
mit Amor und Leidenschaft, Wein im Glas, das Eis zum Feste.

Der Peter fuhr mit ruhiger Hand,
durch Berg und Tal, durch jedes Land.
Er lenkte still, doch stets mit Sinn,
und brachte uns mit Herz dorthin.

Wir halfen uns und lachten viel,
gemeinsam war das schönste Spiel.
Mit Witz, mit Wärme, stets bereit,
verging die Woche wie im Kleid.

Nun sitzt man da, will gar nicht gehn,
am liebsten würd’ man ewig stehn.
Doch eines bleibt ganz wunderbar,
Wir reisen wieder, nächstes Jahr!

Mit Sonne, Lachen, Herz und Sinn,
nach Bella Italia ziehn wir wieder hin!

Juli 2025

Ein Reisetag voller Überraschungen

Ein Morgenlicht in Sargans erwacht,
die Reise beginnt mit froher Macht.
Ein Bus, ein Lächeln, ein stiller Schwung,
die Luft erfüllt von Reiselust, von Lebensjung.

Pfäffikon grüßt mit kurzem Halt,
der Blick wird wach, das Herz nicht alt.
Dann weiter geht’s, vorbei an Zeit,
durch Zug und Luzern, ein stilles Geleit.

In Sursee flüstert schon der Tag:
„Was wohl noch kommen mag?“
Dann Solothurn, charmant und fein,
lädt zum Verweilen, zum Bummeln ein.

Ein Kaffeeduft, ein kleines Lachen,
ein bisschen Ruhe, nichts zu machen.
Doch bald schon lockt die Aare sacht,
die Wellen tanzen, fast wie gedacht.

An Bord, da wartet voller Glanz
ein Mittagessen, ganz im Tanz
von Plauderei und Silberlicht,
das auf der Wasserfläche bricht.

Nach Biel, wo langsam ruht der Tag,
nimmt jeder mit, was er vermag:
Ein Lächeln mehr, ein neues Bild,
die Seele leicht, das Herz erfüllt.

Und heimwärts, müde, froh, vereint,
der Tag war mehr, als er nur scheint.
Ein Tag voll Zauber, Sinn und Klang,
ein Tag, der bleibt, ein Leben lang.