«Ich bin von Herzen dankbar für all die Menschen,
denen ich begegnen durfte. Durch sie habe ich gelernt,
andere und mich selbst noch besser zu verstehen.»
Mir kommen viele Menschen in den Sinn. Solche, die an mich geglaubt, mich gelehrt, mich berührt und getragen haben. Solche, die mit mir gelacht und gestaunt haben. Und solche, die mich herausgefordert haben. Sie alle haben dazu beigetragen, dass ich als Mensch wachsen durfte.
Mein Weg
Mein Leben kennt glückliche Zeiten voller Hoffnung und Zuversicht – aber auch Erfahrungen, die ich mir nie ausgesucht hätte: Einen schweren Unfall in jungen Jahren, den frühen Verlust meines Mannes, die Begleitung meiner Schwester während ihrer Krebserkrankung bis zu ihrem Tod sowie die Demenzerkrankung meiner Mutter.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick dafür geschärft, wie entscheidend die Art ist, wie wir einander begegnen. Immer wieder durfte ich erleben, welche Kraft in einer echten Begegnung liegt – und wie viel Hoffnung und Freude daraus wachsen können.
Heute weiss ich: Die Art, wie wir einem Menschen begegnen, macht den Unterschied.
Mein Fundament
Was mich heute ausmacht, ist über viele Jahre gewachsen – durch das Leben, durch meine Arbeit und vor allem durch die Menschen, denen ich begegnen durfte.
In meinem Berufsleben durfte und darf ich Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten. Früher in der Arbeit mit Familien und als Altersbeauftragte einer Gemeinde. Heute bin ich selbstständig tätig, arbeite als Reiseleiterin und engagiere mich als Gesprächspartnerin bei der Dargebotenen Hand (Tel. 143), wo ich Menschen in Krisensituationen zuhöre und versuche, für sie da zu sein.
Mein fachliches Fundament habe ich unter anderem in Integrativer Lösungsorientierte Psychologie (ILP), Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg und Gerontologie an der Universität Zürich vertieft. Dazu kommen Weiterbildungen in psychosozialen Themen und regelmässige Supervisionen.
Heute schliesst sich für mich ein Kreis. Meine ersten beruflichen Schritte führten mich in den Tourismus. Danach durfte ich über viele Jahre Menschen im sozialen Bereich begleiten. Heute verweben sich all diese Erfahrungen – in persönlichen Gesprächen, auf Reisen und in meinen Vorträgen.
Meine Haltung
Ich möchte Menschen mit Respekt, echtem Interesse und Einfühlungsvermögen und vollumfänglicher Akzeptanz begegnen und Räume schaffen, in denen sie sich verstanden und gesehen fühlen.
Nicht immer braucht es eine Lösung. Keine perfekten Worte. Manchmal genügt einfach ein Gegenüber, das da ist, zuhört und mit einem aushält, was gerade ist.
«Du bist mehr als das, was dir gerade widerfährt.»
Wenn ich dazu einen kleinen Beitrag leisten darf – in einem Gespräch, auf einer Reise, in einem Referat oder zwischen den Zeilen eines Textes –, dann empfinde ich das als grosses Geschenk. Denn genau darin liegt für mich der Sinn meines Tuns.
