Über mich

 «Ich bin von Herzen dankbar für all die Menschen,
denen ich begegnen durfte. Durch sie habe ich gelernt,
andere und mich selbst noch besser zu verstehen.»

Mir kommen viele Menschen in den Sinn. Solche, die an mich geglaubt, mich gelehrt, mich berührt und getragen haben. Solche, die mit mir gelacht und gestaunt haben. Und solche, die mich herausgefordert haben. Sie alle haben dazu beigetragen, dass ich als Mensch wachsen durfte.

Mein Leben kennt glückliche Zeiten voller Hoffnung und Zuversicht – aber auch Erfahrungen, die ich mir nie ausgesucht hätte: Einen schweren Unfall in jungen Jahren, den frühen Verlust meines Mannes, die Begleitung meiner Schwester während ihrer Krebserkrankung bis zu ihrem Tod sowie die Demenzerkrankung meiner Mutter.

Diese Erfahrungen haben meinen Blick dafür geschärft, wie entscheidend die Art ist, wie wir einander begegnen. Immer wieder durfte ich erleben, welche Kraft in einer echten Begegnung liegt – und wie viel Hoffnung und Freude daraus wachsen können.

Heute weiss ich: Die Art, wie wir einem Menschen begegnen, macht den Unterschied. 

Ich möchte Menschen mit Respekt, echtem Interesse und Einfühlungsvermögen und vollumfänglicher Akzeptanz begegnen und Räume schaffen, in denen sie sich verstanden und gesehen fühlen.

Nicht immer braucht es eine Lösung. Keine perfekten Worte. Manchmal genügt einfach ein Gegenüber, das da ist, zuhört und mit einem aushält, was gerade ist.

«Du bist mehr als das, was dir gerade widerfährt.»

Wenn ich dazu einen kleinen Beitrag leisten darf – in einem Gespräch, auf einer Reise, in einem Referat oder zwischen den Zeilen eines Textes –, dann empfinde ich das als grosses Geschenk. Denn genau darin liegt für mich der Sinn meines Tuns.